Freitag, 29. Oktober 2010

Worte für Runde drei

bitte hier im Kommentar hinterlassen.

Danke Euch :-)

Runde zwei geschlossen

Runde 2 ist geschlossen, neue Worte bitte im neuen Post oben einschreiben.
Das ist meine neue Herausforderungsliste: 
Verzicht, Freundschaft, Heuschreckenplage, Hahnenfuss, Süßigkeiten, Weihnachtsgeschenke, Frust,Entsetzen,Liebe,Drache, Mikado
Trauerspiel, Lambdanaht, Singapur, Darth Vader, Wii, Auto, Schlüsselbein, Kikaninchen, Tuch,
Piratenschatztruhe, Nachtschatten, Krümel, Tunnelausgang, Sex, Schokolade
Furzkissen, Waveboard, Massenspektrometrie, Palmenwedel
Versicherungen und Fernbedienung. 


Das wird glaube ich schon ne Runde schwieriger, zumal ich ja jetzt an den Anfang anschließen muss. Ich freue mich auf die Aufgabe und Danke Euch für die kreativen Wortgeschenke.


Die Geschichte werde ich ab jetzt auf einen extra Reiter oben setzen, damit sie leicht zu finden ist und nicht zwischen den anderen Posts verschwindet.

Um Euch das Projekt ein bißchen schmackhafter zu machen..

Starte ich nachträglich zum Startschuss ein kleines Gewinnspiel, rund um das Wortspiel. Und was soll es anderes zu gewinnen geben, als Bücher :-), alles gebundene Ausgaben


 Das gibts zu gewinnen

1. Preis Die Erbin der Teufelsbibel signiert

2. Preis Zerrissen Ein Tagebuch in Briefen

3. Preis Der Sternenhimmel Ei Handbuch für Himmelsbeobachter

4. Preis Eduard Kratzfuss Geschichten eines Maulwurfs

5. Ein Mörderisches Geschäft




Die Teilnahme ist denkbar einfach: Jedes eingesandte Wortpaar erhält eine Nummer (ja, auch die bereits eingesandten Paare nehmen teil, den meine ersten Mitstreiter sollen ja nicht benachteiligt werden. Tragt die Worte bitte hier ein, sonst verlier ich den Überblick.

Habe ich eine genügend große Anzahl an Gewinnnummern, werfe ich Random.org an, spätestens jedoch am 15. Dezember, damit die Bücher noch vor Weihnachten bei Euch sind. Wenn ihr Euch gleichzeitig als regelmäßiger Leser registriert, wäre das wunderbar. Vielleicht könnte ich bei größerer Leserschaft noch das eine oder andere Belegexemplar dazu ergattern.

Ach ja, für die Anonymen Teilnehmer: nach Wortpaar Abgabe bitte eine kurze Mail an: sugar@sunina.de senden, damit ich weiß wer du bist.


Von mir aus kann es losgehen :-)

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Neuerliche Jagd

Danke Euch für die schönen Worte, die ich im ersten Teil der Geschichte verwenden durfte und natürlich für die netten positiven Reaktionen.
Nun suche ich bis zum Samstag neuerlich 28 Worte (denn zwei übernehme ich aus der letzten Runde, nämlich die, die mir netterweise vom Chaosweib zur Verfügung gestellt wurden)
2 Wörter pro Person bitte. Wäre natürlich klasse wenn, wir schon früher fertig sind, da es mir unter den Nägeln brennt weiter zu machen.

Wenn Euch dieses Projekt auch so gut gefällt wie mir, wäre es schön, wenn ihr es hinaus in die virtuelle Welt tragt, je mehr Leser und Mitstreiter, destomehr Spaß.

So long, ich bin gespannt :-)

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Gesammelte Worte

Ich hab jetzt einfach mal angefangen, auch wenn es leider nicht für die 30 Wörte gereicht hat. Wahrscheinlich bin ich diesbezüglich auch viel zu ungeduldigt. Genau ich konnte es nicht mehr abwarten, weil ich große Lust hatte los zu legen.
Dies waren die 28 Worte, die ich in der Geschichte verwenden musste:
Liebe, Bobbycar, Orakel, Schwiegermutter,Kohlrouladen, Konfigurationsdatei, Kernfusion, Freundschaft, Fußball, Träume, Sommer, Strandkorb, 365 Tag, Therapie, Vertrauen, Felsen, Kinder, Lachen, Erinnerung, Dämonisch, Selbstachtung, Kochkünste, Spaß, Regen, Glücksfee, irischer Wolfshund, Sehnsucht und Vollmond.

Ich kann Euch sagen, manche Worte waren erst mal ganz schön tricky, aber, ich habs hinbekommen, und es hat nen riesen Spaß gemacht. Und wenn ich darüber nachdenke wie viele verschiedene Arten von Strorys man daraus hätte machen können, schon irre, wie genial Sparche ist.
Aber jetzt genug geschwafelt, dass habe ich draus gemacht:

Die Erinnerung an den Sommer konnte sie sich kaum noch ins Gedächtnis rufen. Zu lange war es schon her, dass sie Spaß und Freundschaft gespürt hatte. Von der Liebe ganz zu schweigen. Die Tage vergingen in einem grau in grau, nicht regte sich um sie und in ihr, sah man mal von den Kohlrouladen ab, die es heute zum Mittagessen gegeben hatte. 
Langsam erhob sie sich von ihrem Stuhl, ging schwerfällig zur Schublade ihrer Kommode und zog ihr verblichenes Tagebuch heraus. Ihre Augen blieben an einer Seite kleben, auf deren Rand sie einen Strandkorb gemalt hatte. "Das war auf Elba", flüsterte sie leise und eine einzelne Träne ran ihr über die Wange. "Lange her", schallt sie sich, " aus einer Zeit in der Träume noch erlaubt waren.“ 
Sie blätterte weiter und ein zaghaftes Lächeln huschte über ihr Gesicht. Ihre Finger glitten zärtlich über das Foto eines Kindes das auf einem Bobby-Car sitzend in die Kamera lächelte. Regungslos blieb sie kerzengerade auf dem Stuhl sitzen und starrte, gefesselt von der Sehnsucht aus dem Fenster. Der Himmel, der vor wenigen Minuten noch in zartem blau gestrahlt hatte, wirkte nun bedrohlich und schwarz. Der Regen würde nicht mehr lange auf sich warten lassen. Das Geräusch eines harten Klopfens an ihre Tür ließ sie auffahren, zitternd erhob sie sich, warf ein geflüstertes "Ja" in den Raum und schlurfte dem Geräusch entgegen.
   "Franka mach auf, du musst zur Therapie!" 
Sie öffnete die Tür einen Spalt, sah hinaus auf den Flur und schluckte. Schwester Ilonka erinnerte sie so sehr an ihre Schwiegermutter, das sie jedes Mal zusammen fuhr, wenn sie sie erblickte.
   "Ich kann nicht mitkommen, ich fühle mich heute überhaupt nicht gut."
   "Das erzählst du schon seit 365 Tagen, und wenn du nicht mitarbeitest wird sich das niemals ändern. Wie sollen wir Deine Konfigurationsdatei in Ordnung bringen, wenn du dich ständig verweigerst?", fragte sie und stellte ein dämonisches Grinsen zur Schau. 
Franka gab wie an jedem Tag resigniert auf, schlupfte in ihren Morgenmantel und trottet mit gesenktem Haupt hinter Ilonka her.
Im grünen Raum saßen schon einige Patienten, hoben kurz den Kopf, als sie das Zimmer betrat und Schwatzten weiter miteinander. 
Wie Kinder verstummten sie schlagartig, als der Therapeut den Raum betrat. Der Mediziner setzte sich leger auf einen der freien Stühle, sah in die Runde und erhob die Stimme: "Heute wollen wir uns über ihr Selbstwertgefühl unterhalten. Ich habe den Eindruck, dass einige von Ihnen verlernt haben zu Vertrauen und zu Lachen. Dies kann durchaus im Zusammenhang mit der Selbstachtung gesehen werden." 
Über die Gruppe hatte sich ein greifbares Schweigen gelegt, niemand regte sich.
   "Also wer möchte den Anfang machen?", fragte er in die Gesprächsrunde. Franka bekam beiläufig mit, das irgendjemand das Wort ergriffen hatte. Sie selbst zog sich tief in den Kokon ihrer Gedanken zurück und ließ das stattfindende Gespräch als Hintergrundmusik an sich vorbei plätschern. 
'Was macht Jan jetzt wohl gerade?', dachte sie angestrengt. 'Ob er beim Fußball ist, oder sich von den Kochkünsten seines Vaters beeindrucken ließ?' Ja, Kochen konnte Jens, das stand außer Frage, und für ihren Sohn war er der Felsen, den der Junge brauchte, nachdem sie sich traumatisiert hierher zurückgezogen hatte. ‚Ich komme zu Dir zurück mein Kleiner‘ versprach sie in Gedanken. ‚Ich kann nichts für das, was geschehen ist, aber ich schwöre ich komme zu dir zurück. Sags es heute Abend vor dem Schlafen gehen Deiner Glücksfee, und bitte sie um Hilfe für uns.‘
   „Es ist wie eine Art Kernfusion, die in ihren Köpfen stattfinden muss. Ihr Gefühl für sich selbst und ihre Umwelt müssen wieder miteinander verschmelzen.“
Die Gruppe klatsche Beifall und Franka kam langsam und schleichend in die Wirklichkeit zurück. Während die anderen den Raum verließen, kam der Therapeut auf sie zu und lächelte sie an: „ Franka, wann werden sie hier nicht nur körperlich sondern auch mit ihren Gedanken anwesend sein?“
   „Ich bin mit meinen Gedanken hier“, log sie schnell und automatisch. Er schüttelte vehement mit dem Kopf: „Man braucht kein Orakel um zu erkennen, dass dies nicht der Fall ist. Wenn ich Ihnen helfen soll, und das möchte ich wirklich gerne, schon aus dem Grunde einem einsamen Jungen seine Mutter wieder zu geben, sollten Sie bereit sein. Bereit sich uns, der Gruppe und mir, zu öffnen und endlich über Ihr Erlebnis zu sprechen. Das einzige was ich bisher darüber weiß ist, dass ein irischer Wolfshund darin verwickelt ist und das Sie nun schon über ein Jahr hier sind. Sie können doch nicht ewig so weitermachen wollen. Es ist gerade so als wolle man den Vollmond dazu bringen, nicht mehr am Horizont zu erscheinen. Wo um Himmels Willen haben sie sich versteckt. Wo ist die Franka, aus den alten Tagen?"

Ich hoffe, ich habe damit einigermaßen euren Geschmack getroffen, ich wußte am Anfang des Schreibens selbst noch nicht so genau wohin die Reise gehen wird, bin aber mit dem Ergebnis ganz zufrieden.

Über Kommentare von Euch und der Lust weiter daran zu arbeiten würde ich mich sehr freuen. Ich hoffe, das nach diesem ersten Abschnitt eventuell noch ein paar mehr Interessierte hierher finden und mitmachen würden. Das wär klasse.

Ich möchte ein kleines Projekt starten

Ich liebe Sprache und ich schreibe gerne.
Zwar arbeite ich im Augenblick an einem Projekt, dennoch habe ich Lust ein zweites ins Leben zu rufen, bei dem ihr mir helfen sollt.
Fogendes habe ich mir dazu überlegt; wie wäre es, wenn ich gezwungen bin, einen Text mit Vorgabe von bestimmten Worten zu gestalten? Wohin entwickelt sich die Geschichte und wie geht sie weiter, wenn ich zur Fortsetzung erneut vorgegebene Worte habe? Kann daraus eine richte tolle Story werden, oder gebe ich nach einigen Versuchen auf, weil ich mit den Wörten keinen zusammenhängenden Text zu Blatte bringe?
Mich reizt die Vorstellung es zu versuchen und dabei eventuell ganz neue Erfahrungen zu sammeln und/oder mit Euren Ideen etwas "Großes" auf die Beine zu stellen.

Wenn ihr Lust habt diesen Versuch mitzugestalten, würde ich Euch bitten mir im Kommentar jeweils zwei Worte zu nennen, die im Text vorkommen sollen. Dabei ist es völlig unerheblich ob die Worte miteinander zu tun haben, oder sinnlos gewählt sind.
Sobald ich 30 Worte gesammelt habe, beginne ich zu schreiben, natürlich hier damit ihr das Ganze verfolgen könnt. Ist der Text fertig, geht die Suche nach neuen Wörtern von vorne los.
Ich werde mich bemühen die Worte in spätestens einer Woche zu verbauen, so daß es einen Rhythmus zum Vorschlagen geben wird.

Falls ich mit Euren abgegebenen Worten gar nicht mehr klarkomme, werde ich Euch das sagen.

Also wer Interesse hat, nutzt die Chance mich als Euren Schreibsklaven zu benutzen.

Als kleines Dankeschön kommt ihr alle als teilnehmende Blogger in meine Liste, falls ihr das nicht wünscht, bitte Laut geben.